Zeitzeugen auf der Spur

DDR-Geschichte aus erster Hand in der 13 b

Am Mittwoch, dem 7. November, hatte die 13b (Herr Hanke, Profil „Macht der Bilder“) die einmalige Möglichkeit, einen Zeitzeugen in unsere Schule einzuladen, dessen Lebenslauf mitreißend und zugleich schockierend war.

Herr Raufeisen schilderte, wie er als Oberschüler aus Hannover in einer Nacht erfuhr, dass sein Vater ein Agent des DDR – Geheimdienstes war. Zu diesem Zeitpunkt war aber bereits die gesamte Familie unter einem Vorwand in die DDR gereist. Dass dieser „Ausflug“ aber noch knapp 10 Jahre dauerte, welche der Vater nicht überlebte, war der Inhalt des Gespräches mit den Schülern.

Dies war wieder einmal eine besondere Möglichkeit, sich über Bücher und Quellen hinaus mit dem Abitur-Schwerpunktthema DDR  auseinanderzusetzen.

Ein besonderer Dank gilt hierbei auch der Deutschen Gesellschaft, die diesen Vortrag ermöglichte.

 

Jahrgang 12 verhandelt international

Oberstufenprofil in UN Simulation

Das PGW/Musik-Profil des Jahrgang 12 nahm vom 27.10. bis 28.10. an einer Simulation der Vereinten Nationen im Haus Rissen teil.

Die Klasse wurde zunächst in verschiedene Länder aufgeteilt. Jedes Land war Mitglied im Wirtschafts- und Sozialrat sowie im Menschenrechtsrat. Es wurden Anträge bearbeitet, herausgearbeitet und Resolutionsanträge entworfen und letztendlich beschlossen.

Insgesamt waren 5 Schulen mit insgesamt ca.120 Schülerinnen und Schülern als Delegierte anwesend. Das Wochenende war sehr informativ und hilfreich, denn man konnte hautnah miterleben, wie lange es dauert Gesetze und Anträge zu beschließen, außerdem konnte die 12b ein bisschen parlamentarische sowie UN-Luft schnuppern.

Gegen Ende des erfolgreichen Wochenendes kam die zweite Bürgermeisterin Hamburgs, Katharina Fegebank, die zugleich Schirmherrin des gesamten Projekts ist, und hielt eine Rede, in der sie eindringlich an alle Schülerinnen und Schüler appellierte, sich zu engagieren und Meinung zu zeigen. Das gesamte Projekt wurde für die Klasse organisiert und begleitet von Herrn Tuchardt.

(Finn-Lasse Schlüter, 12 b)

Jahrgang 8: Let’s slam

Auftaktveranstaltung in der Sporthalle

In den kommenden Wochen wird in Jahrgang 8 geslamt… für einen Auftakt sorgte Stefan Schwarck, der unseren Schülerinnen und Schülern die Grundregeln des Poetry Slam vermittelte und mit eigenen Texten für Motivation sorgte.

Nun geht’s ans eigene Schreiben und Präsentieren. Anfang Dezember dann folgt ein Poetry Slam, bei dem die besten Slammer des Jahrgangs ermittelt werden sollen. 

KULTUR Chilla im Museum

Schülerinnen und Schüler der STSEi im Kunsthaus

Schülerinnen aus dem Jahrgang 11 organisieren ein Treffen der Kulturen 

Sina Merfort und Audrey Ankrah (Jg. 11)  hatten die Vision, ein Fest der Kulturen zu veranstalten, die Vielfalt und Schönheit der verschiedenen Traditionen und Kulturen zu feiern. Katja Schröder (Leitung Kunsthaus) war so begeistert von der Idee, dass sie den Schülerinnen ihre Räumlichkeiten anbot und ihnen zwei Künstler zur Seite stellte.
Kunstkurse und Projekte von Frau Kuhn arbeiteten dann mit Jonas Kolenc und Katharina Oberleck zur Leitfrage:
Wie kann ich meine Kultur repräsentieren? Was muss im Museum passieren, um das Klischee der Langeweile aufzuheben?

Die Stadtteilschule Niendorf, die Julius-Leber-Stadtteilschule und die Jugend-Theatergruppe des Ernst-Deutsch-Theaters wurden eingeladen, und die Jugendlichen zeigten sich gegenseitig, was sie erarbeiteten hatten.
Im Showroom konnten Menschen verschiedener Herkunft beobachtet werden. Fussel war ein stiller Begleiter des Tages und sorgte für den gewissen Kuschelfaktor. Alle Dinge, die kulturübergreifend für Jugendliche wichtig sind, wurden in einem Ritual geopfert. Im Fotostudio konnten die Beteiligten ihre Identität verändern und den Porzellanskulpturen wurden Monologe gehalten. Nachdem gemeinsam gekocht und gegessen wurde,
gab es am Abend dann noch ein Theaterstück zum Thema Kultur.

STSEi beim Carrotmob

Mehrere Jahrgänge engagieren sich für Klimaschutz und fairen Handel

Beim Carrotmob unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler ein ausgewähltes Unternehmen.

Carrotmob – was ist das? Schülerinnen und Schüler treffen sich bei einem Unternehmen, kaufen ein und halten auch Passanten an, dort einzukaufen  -damit der zusätzliche Umsatz des Geschäftes in Klimaschutzmaßnahmen investiert wird. Unsere aktiven Schülerinnen und Schüler suchten sich den „Weltladen“ in Altona aus und haben nun einen Eindruck von Fairem Handel und einen neuen Blick auf Klimagerechtigkeit und die Transparenz bei der Überprüfung von Erzeugern und Transportwegen.

Die große Möhrenschlacht war beachtlich. Viele Passanten wurden so auf den Weltladen Ottensen aufmerksam  und mussten Rede und Antwort stehen. Sie sollten Antworten auf die thematischen Fragen unserer Schülerinnen und Schüler finden. Daraus wurde vielfach ein tolles Gespräch. Außerdem gab es den Aktionsstand „Möhre Sport“ (Aylin, Sena), hier war Sackhüpfen, Begrifferaten und Eierlaufen mit Löffeln angesagt. Bei „Möhre Innovation“ (Emily, Alena, Joan, Eva-Lotta) sollten Vorhaben der Schülerinnen und Schüler auf Papier kommen. „Möhre Laden“ (Louis und Nitis als Türsteher) schließlich war der Rundgang im Weltladen, in dem Handel- und Klimagerechtigkeit direkt anschaulich wurde. 

MEHR zu Klimaschutz an unserer Schule

MEHR zu FairTrade an unserer Schule 

Musik für Schüler: Es geht weiter

 

Auch in diesem Schuljahr erhalten Schülerinnen und Schüler der Unterstufe kostenlosen Instrumentalunterricht

Seit dem Schuljahr 2017/18 bietet das von der internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation initiierte Projekt „Musik für Schüler“ unseren Schülerinnen und Schülern der Unterstufe eine Menge Musik.

Profimusiker geben zum Beginn des Schuljahres in unserer Schule drei klassische Konzerte, um den Jahrgang 5 für Instrumente zu begeistern– anschließend haben die Kinder das unglaubliche Angebot, ausgewählte Instrumente über einen Zeitraum kostenlos auszuprobieren und zu lernen. Auch das gemeinsame Singen wurde durch professionelle Chorpädagogen gezielt gefördert.

Nach dem ersten Jahr mit wöchentlichem Instrumentalunterricht für etwa 30 Schülerinnen und Schüler auf den Instrumenten Saxophon, Klavier und Gitarre gab es einen weiteren Höhepunkt in der Zusammenarbeit mit der Stiftung: Mozarts „Entführung aus dem Serail“ wurde mit der Unterstützung von professionellen Musikern von zahlreichen Musik-, Kostüm-, Kunst- und Tanzkursen im Taschenbuchformat (reduziert auf wesentliche Szenen) auf die Bühne gebracht. Ein tolles Ereignis, das unsere Schüler für klassische Musik begeisterte.

Vor den Sommerferien konnten zudem die neuen Instrumentalschüler in einem kleinen Vortragskonzert ihr brandneues Können unter Beweis stellen.

Im Schuljahr 2018/19 ist nun der nächste Jahrgang 5 gestartet. Am 03., 10. und 17.09 stellten professionelle Musiker unseren Fünftklässlern klassische Instrumente in Konzerten vor, bevor sie sich für ein Instrument entscheiden dürfen. Auch in Jahrgang 6 findet weiterhin Instrumentalunterricht statt. Besonders motivierte Klavierschüler, die sich aus eigenen Mitteln Einzelunterricht nicht leisten könnten, werden aus einem dafür eigens vom Stifter Erich Fischer zur Verfügung gestellten Stifterfonds gefördert.

Hinter diesem großartigen Projekt stehen neben der Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation die UBS Optimus Foundation Deutschland. Wir danken ihnen für ihr großartiges Engagement, das unsere Schülerinnen und Schüler rege nutzen!

Um die musikalische Arbeit und den Instrumentalunterricht auch langfristig an unserer Schule zu sichern, freuen wir uns über jegliche Spenden und Kooperationspartnern. Derzeit sind wir auf der Suche nach einem gut erhaltenem Klavier. Aber auch Saxophone und ¾ Gitarren würden uns und die Schüler unterstützen.

MEHR zum Projekt „Musik für Schüler“ bei uns 

Bau Kultur Camp

Schülerinnen und Schüler der STSEi waren in Venedig dabei

Gemeinsam mit Schülern der STS Niendorf flogen wir Ende August nach Venedig. Dort haben wir auf dem Lido in der alten, leerstehenden Kaserne „Caserma Pepe“ gemeinsam mit französischen Architekten, japanischen Studenten und internationalen Künstlern gelebt und gearbeitet.

Wir haben Venedig mit all seinen Brücken, Kanälen und Gässchen erkundet, die Architektur Biennale besucht, um uns für eigene Bauprojekte inspirieren zu lassen, die Vernissage einiger Künstler organisiert, eine passende Performance konzipiert, den Lido mit Fahrrädern abgefahren und kartografiert, uns an dem Fotoprojekt „Lost Traces“ beteiligt und ein eigenes Bauprojekt für die diesjährige Filmbiennale realisiert.

Wir sind glücklich und erfüllt von all den Eindrücken und Erfahrungen!

 

KinderKulturKarawane 2018

Auch in diesem Jahr durften wir wieder die KinderKulturKarawane bei uns begrüßen!

Unsere Gäste waren Tänzer der Talent Academy des KIGAMBONI COMMUNITY CENTRE in Dar es Salaam (Tansania). Sie beeindruckten bereits gleich zum Beginn mit einer eigenen Theater- und Akrobatikshow, die unsere Sporthalle zum Toben brachte. Anschließend erarbeiteten sie mit den Klassen 7b und 8e eine gemeinsame Bühnenperformance zum Thema Klimagerechtigkeit, die schließlich einem begeisterten Publikum präsentiert wurde. „KinderKulturKarawane 2018“ weiterlesen

Jahrgang 10 beim Future Talk

Berufsorientierung für Jugendliche im Riesenrad auf dem Hamburger Dom

42 Gondeln drehten sich rund um das Handwerk: Hamburger Innungen und Handwerksbetriebe informierten  über Ausbildungsmöglichkeiten in ihrer Branche. 

Beim FutureTalk im Riesenrad wechselten die Schüler nach dem Zufallsprinzip mehrmals die Gondeln und bekamen so einen Eindruck von der Vielfalt des Handwerks. Außerhalb des Riesenrades gab es einen großen Infostand. Hier erfuhren Ihre Schüler alles über die 130 Ausbildungsberufe im Handwerk. 

Schüler aus der Klasse 10 waren begeistert über das Angebot und über den direkten Kontakt zu den Betrieben.

Oberstufen-Profil bei Zeitzeugen

Die 13b reiste nach Malchow

Die 13b (Oberstufen-Profil „Macht der Bilder) begab sich ganz im Sinne der Abiturvorbereitungen im Profilfach Geschichte kurz vor den Sommerferien in die Inselstadt Malchow in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei wurden hochwertige und authentische Quellen geboten, um Themen wie den 2. Weltkrieg und die Spaltung Deutschlands in DDR und BRD aufzuarbeiten.

Dies geschah vor allem durch das Zeitzeugen-Gespräch mit dem 90 Jahre alten Herrn P. Herr P. berichtete über seine Erlebnisse und Eindrücke seiner Leidenszeit als Teenager, als er in den „Speziallagern“ der Sowjetischen Besatzungsmacht zwischen 1945 und 1950 inhaftiert war. Der damalige Vorwurf der Sabotage wurde erst 1991 als „konstruiert“ von den ordentlichen Gerichten Russlands aufgehoben.

Das Gespräch wurde über mehrere Stunden im Rathaus der Stadt Malchow durchgeführt. Hier bot sich die Möglichkeit, diesen älteren Herren über sein gesamtes Leben zu befragen. Auch der Bürgermeister von Malchow war anwesend und mahnte, dass diese Geschichte Deutschlands niemals vergessen werden darf.

Am folgenden Tag arbeiteten wir ehrenamtlich an einer Grab- und Gedenkstätte für die zwangsverschleppten Fabrik-Opfer der NS-Diktatur aus Ost-Europa, denn in Malchow fanden Verbrechen vor und nach 1945 statt. Hierbei wurden neben dem historischen Aspekt auch soziale Kompetenzen gefördert.

Die Schülerinnen und Schüler nahmen aus den zwei Tagen viele Eindrücke mit, so dass sich eine Wiederholung definitiv lohnt.