Mein Leben in Zeiten der Corona-Krise

„Frühjahrsferien – Ich habe das Eis auf dem Platz vor dem Mailänder Dom in Gedanken schon geschmeckt, Vanille und Nuss sollten es sein. Doch dann kam Corona! Der Flug wurde gestrichen, das Apartment storniert und…“


Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 10 haben uns geschrieben, wie ihr Leben sich während der letzten Wochen verändert hat:  Haben sie sich schon ein bisschen an die neue Situation gewöhnt? Wie kommen sie damit klar, sich ohne direkten Kontakt zu Lehrern und Mitschülern auf den Schulabschluss vorzubereiten? Was beschäftigt sie? 
 
– Texte aus einem Oberstufenmodul (Frau Kaufmann)
 
=>Text von Amy aus der 10a: HIER
=>Text von Maxim aus der 10c: HIER

Kulturabend „Zeitreise“

Auf eine lange, vielfältige Reise durch die Zeit begaben sich am 27. Februar Wahlpflichtkurse, Projektgruppen und Oberstufenkurse und Jahrgängen 7-13. Geboten wurde viel Musik, Tanz und Theater.

Los ging’s mit zahlreichen Musikbeiträgen: Vom arabischen Volkslied über Evergreens wie „Stand by me“, über Medleys bis hin zu aktuellen Songs wie „Eiskalt“ oder “Vermissen“ ging die musikalische Fahrt durch die letzten Jahrzehnte. Den Abschluss der ersten Hälfte des Abends bot eine tänzerische Zeitreise, die ausgehend von den Golden Twenties fast jedes darauffolgende Jahrzehnt in Musik, Kostüm und Tanzstil lebendig werden ließ und das Publikum somit förmlich mitriss.

Nach der Pause war dann viel Theater zu erleben, da ging die Reise durch die eigene Lebensgeschichte, einzelne schicksalhafte Momente, aber auch die großen historischen Ereignisse bin hin zur Verantwortung jedes Einzelnen, Geschichte und Gegenwart verantwortungsvoll mitzugestalten.

Zum Schluss noch einmal Musik, wiederum sowohl nachdenklich als auch unterhaltend – es war von beidem viel dabei am diesjährigen Kulturabend.

Applaus allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, Dank an alle involvierten Kolleginnen und Kollegen:

Organisation des Abends: B. Kaufmann
Moderation: C. Scheithe
Beiträge der Lerngruppen von C. Auricchio, M. Schreiber, S. Strahlendorf, M. Hille und A. Gripp.
Für die Fotos danken wir unserem ehemaligen Kollegen H. Flick.

Der kaukasische Kreidekreis

Seit Oktober 2019 hat der Theaterkurs (Jahrgang 9) unter der Leitung Julie Kuhns mit Gesche Lundbeck und Julia Borchert zum „Kaukasischen Kreidekreis“ gearbeitet. Parallel bauten und malten Schülerlnnen der Ilse-Löwenstein-Schule das Bühnenbild. Während an der Stadtteilschule Horn fleißig Songs einstudiert wurden, tanzten in Öjendorf Schülerlnnen. Vier Schulen und der Jugendclub des Ernst-Deutsch Theaters befassten sich mit Brecht – alle auf ihre eigene Weise. Erst an den Probenenden  kamen alle Elemente zusammen und alle Gruppierungen entdeckten, was die anderen entwickelt hatten. In der Probenwoche wurde dann jeden Tag alle Elemente zusammengebracht, bis alles reibungslos ineinander passte. Heraus kam ein zwei einhalb stündiges, fulminates Spektakel mit über 100 Schülerlnnen auf der Bühne.

Vielen Dank an das Ernst-Deutsch Theater für die Verwirklichlung dieses
Projekts. Danke für die Erfahrungen, die unseren Schülerlnnen ermöglicht wurden.

Oberstufe auf der Piste

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11-13  waren in Österreich unterwegs um perfekte Schwünge sowie atemberaubende Geschwindigkeiten zu erreichen. Eine Woche Skifahren und gemeinsame Erlebnisse machten die Woche zu einem vollen Erfolg. Ob im Ort Mallnitz und dem zugehörigen  Skigebiet Ankogel oder dem Mölltaler Gletscher mit dem Naturschutzgebiet hohe Tauern, jede Piste wurde erfolgreich bezwungen. Das Wetter war super und die Sonne lachte. Letztendlich gelang es jedem Ski zu fahren, es wurden Ängste und innere Schweinehunde bezwungen.
Mallnitz, wir kommen wieder!

– geschrieben von Finn-Lasse Schlüter (13b)

Ausflug nach Berlin – 100 Jahre Revolution

Vom 14. bis 16. Februar unternahm das Geschichts- und Kunstprofil der Jahrgangsstufe 13 (Klassenlehrerin Frau Kruzek) einen Ausflug nach Berlin im Rahmen des Projekts „100 Jahre Revolution“ (Leitung: Frau Ritter, Herr Prinz, Theaterpädagogin Dinah Büchner und Künstlerin Annika Unterburg). Siehe auch „Brennweite“ (HIER).

„Yalla Yalla Antifascisti“ lautet der auffällige Schriftzug an der Fassade des alternativen CommUNITY Theaters „Theater X“ in Berlin-Moabit. Dort nahmen die Schüler*innen an einem umfangreichen Workshop zum Thema Protest und Widerstand teil, bei dem sie Einblicke in Licht-, Tontechnik, Bühnenbild, Kostümdesign und Schauspiel bekamen. Abschluss des Workshops waren drei Kurzaufführungen zu den Themen: Gentrifizierung, Abtreibungsgesetzt und Fridays-For-Future.

Des Weiteren besuchte der Profilkurs Kunstausstellungen im Haus am Lützowplatz und in der Urban Nation Gallery. Ein weiterer Arbeitsauftrag bestand darin, mit künstlerischem Blick durch die Landeshauptstadt zu gehen und Fotos von historischen und modernen Bauwerken zu schießen, um Material für das Folgethema Architektur zu sammeln.

Gefördert wurde das Projekt vom „Kulturagentenprogramm für kreative Schulen“ (HIER) und mit Geldern aus dem Kulturfonds Hamburg der lag Kinder- und Jugend Kultur (HIER).

 

Ackern schafft Wissen!

Ackern schafft Wissen – daran arbeiten wir an der StS Eidelstedt schon seit mehreren Jahren. Über den Jahreszyklus lernen die Kinder den Boden vorzubereiten, Pflanzen anzuziehen, einzupflanzen, zu pflegen und dann auch zu ernten. Die Schülerinnen und Schüler erleben, wie unterschiedlich das Wetter sein kann und dass ein kräftiger Schauer auch Segen bringt, die Vielfalt der Tierwelt im Kleinen und den verantwortungsvollen Umgang mit Material und Umwelt.

Ackern macht Wissen- das ist auch das Motto des Bildungsprogramms „Ackerdemia Education“. Dieser Verein hat die „GemüseAckerdemie“ entwickelt, mit der wir nun seit Jahresbeginn zusammenarbeiten. Das mehrfach ausgezeichnete Jahresprogramm richtet sich an Schulen, Kitas und anderen Bildungseinrichtungen. In der „GemüseAckerdemie“ lernen Kinder, wo Lebensmittel herkommen, wie sie angebaut werden und wie man bewusst mit ihnen umgeht. Denn dieses Wissen geht mehr und mehr verloren. Dies wollen die Ackerdemie und wir als Schule ändern. 

Zurzeit laufen vorbereitende Arbeiten: Garten aufräumen, umgraben, ein Fundament für das Gewächshaus gießen. Unerschrocken haben Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer dem Sturm „Sabine“ getrotzt. Unter der Leitung unseres Seebären und Arbeitslehrefachleiters lief alles wie am Schnürchen. Herzlichen Dank auch an die FoodLovers unter der Leitung von Frau Harle, die leckere Brötchen bereitstellten.

Taste for School: Konzert für eine offene demokratische Gesellschaft

Am Montag, dem 27.01.2020 jährte sich zum 75. Mal der Tag der Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz/Birkenau- ein Tag des Gedenkens an die furchtbaren Leiden aller Ermordeten des Naziregimes. Nach aktuellen Studien ist der Antisemitismus in Deutschland wieder erstarkt. Um so wichtiger ist es, dass wir als Schule ein mutiges Eintreten jedes Einzelnen für eine offene demokratische Gesellschaft einfordern. 

In diesem Schuljahr erleben wir ein besonderes kulturelles Ereignis in Zusammenarbeit mit Taste for School e.V.  , das das Thema in besonderer Weise reflektiert.

Die beiden Pianisten Friederike Haufe und Volker Ahmels gaben am 29. Januar bei uns in der Schule ein eindrucksvolles Konzert. Auf dem Programm standen Stücke von Komponisten, die in der Zeit des dritten Reichs verfolgt wurden. Schülerinnen und Schüler lauschten den mitunter sehr anspruchsvollen Kompositionen des 20. Jahrhunderts, die das Pianistenduo virtuos spielte. Eindrucksvoll auch Tonio Geugelin, der als deutscher Stepptanzmeister Dick Kattenburgs „Tap Dance“ geradezu akrobatisch auf den Holzfußboden unserer Bühne brachte.

Das Konzert war der Auftakt für einen Produktionszyklus mit Schülerinnen und Schülern der StS Eidelstedt aus den verschiedensten Kursen und Jahrgangsstufen. Inspiriert durch die Musik werden sie jeweils zu einem dieser Komponisten eine eigene künstlerische Arbeit aus den Bereichen Musik, Tanz und Theater und Aktionskunst schaffen. Am 30. April werden ihre Arbeitsergebnisse in einer neuerlichen Veranstaltung, einem erweiterten Kunstereignis, im Rahmen der „Tage des Exils“ präsentiert, einem umfangreichen Veranstaltungs- und Begegnungsprogramm zum Thema Flucht, Vertreibung und Exil, ausgerichtet von der Körber-Stiftung in Kooperation mit der Weichmann Stiftung. 

Unser sehr herzlicher Dank für die Realisierung des ersten Konzerts gilt den Pianisten Friederike Haufe und Volker Ahmels, sowie dem Tänzer Tonio Geugelin. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind schon jetzt gespannt auf den 30.April!

 

 

 

Tag der offenen Tür

Am 18. Januar waren unsere Türen im Standort Niekampsweg weit geöffnet, um  Viertklässlern und ihren Familien das große Angebot unserer Schule zu zeigen. Nach dem traditionellen Auftakt- Trommeln boten einige Themenklassen aus dem Jahrgang 5 und zahlreiche Tanzkurse aus allen Jahrgängen ein buntes Bühnenprogramm. Anschließend gab es in vielen Räumen einen Einblick in die Arbeit unserer Themenklassen, Fachbereiche, Projekte, Ganztagskurse und weiterer Angebote unserer Schule. Wir haben uns sehr gefreut über das rege Interesse, die guten Gespräche und die fröhliche Stimmung!

In der Woche vom 3. bis 7. Februar sagen wir HERZLICH WILLKOMMEN an der Stadtteilschule Eidelstedt.

Nähere Informationen zur Anmeldung finden Sie  HIER

Verankert in Hamburg: Der Weg ist das Ziel

Unterwegs zwischen dem Altonaer Museum und den Deichtorhallen Hamburg durchqueren jugendliche SchülerInnen der Stadtteilschule Eidelstedt in dem ganzjährigen Projekt ‚Der Weg ist das Ziel‘ fotografisch Museen und Unterwegs zwischen dem Altonaer Museum und den Deichtorhallen Hamburg durchqueren jugendliche SchülerInnen der Stadtteilschule Eidelstedt in dem ganzjährigen Projekt ‚Der Weg ist das Ziel‘ fotografisch Museen und Stadtraum. Sie entwickeln dabei eine persönliche Dokumentarfotografie, die ihre eigene Sicht auf die Dinge zeigt, angeleitet von dem Fotografen André Lützen, der ihnen unterschiedliche Formen der Bildsprache wie Architektur-, Sach-, oder Portraitfotografie vorstellt.

Durch die Fotografie entwickeln die teilnehmenden Jugendlichen einen neuen Blick auf Museen, Orte und Plätze der Stadt und halten ihre Eindrücke zwischen Altonaer Museum und Deichtorhallen auf den selbst gewählten Wegen fest. Was begegnet ihnen auf dem Weg? Welche Orte finden sie vor? Welche Orte bieten Orientierung, Interessantes, dienen als Treffpunkte? Der Weg ist das Ziel! Ob Historisches, Kunst, Alltägliches – der Fokus liegt auf der persönlichen Wahrnehmung TeilnehmerInnen. In ihrer Fotografie zeigen sie Details und für sie Bemerkenswertes und erzählen kurze Geschichten, die ihren eigenen Bezug zu ihren Fotos verdeutlichen. Sie ‚mappen‘ fotografisch ihren Weg durch die Stadt und halten ihre Routen durch die Stadt anhand selbstgezogener Linien auf einem Stadtplan fest. Mapping the City: Ein neuer Stadtplan entsteht, der ein durch die Perspektive Jugendlicher gesehenes, urbanes Bild offenlegt.

Die Ergebnisse werden vor den Sommerferien in den Deichtorhallen Hamburg präsentiert.

Der Termin wird rechtzeitig bekanntgeben.

Das  Projekt ‚Verankert in Hamburg – Der Weg ist das Ziel‘ des Museumsdienst Hamburg  findet in Kooperation mit dem Altonaer Museum,  den Deichtorhallen Hamburg und der Stadtteilschule Eidelstedt  (Ansprechpartnerin: Julie Kuhn) statt und wird vom Deutschen Museumsbund im Rahmen der  Initiative „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.